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Dienstag, 17. November 2009

Tour de Fasnacht 2009

Am 07.11.2009 haben die Schnuderbeerischniffer mittlerweile traditionell die Churer Fasnacht eingeläutet. Zugegebenermassen ein paar Tage zu früh … aber wir sind halt immer ein wenig die Besten … oder so.

In einem überaus strengen und erbarmungslosen Wettkampf durch die Churer Altstadtgassen hat sich der Spreu vom Weizen getrennt (sonst gäbe es ja kein Weizenbier … impfall … vrschtosch). Der letztjährige Titelverteidiger Patric konnte sich anfangs noch mit grosser Klappe behaupten. Schlussendlich kostete ihn ein unbeherrschter Pinkeldrang, ein Anzeichen erster Alterserscheinungen, den Sieg und den Titel. Auch Küngel, „Schnuderbeeri des Jahres 2007“ konnte konditionell nicht mehr mithalten und landete zwar noch in den Top Ten, aber dennoch mit 19 Punkten weit weg vom Spitzelfeld. Als Überraschung darf Armida gewertet werden. Zwar wurde ihre letztjährig bemerkenswerte Strategie, schon anfangs mit übermässig viel Punkten zu brillieren, durchschaut und kämpferisch entgegen gesetzt. Jedoch sass der Schreck noch so tief im verletzten Ego einiger Schnuderbeeri-Athleten, dass sie dennoch sorglos mithalten konnte. Zu ihrem Verhängnis wurde dessen ungeachtet konzeptionelle Pauseneinlagen mittels Kaffe und Mineral, was sie in das obere Mittelfeld zurück warf und das Podest in weite Ferne schweifen liess. Als weitere athletische Quereinsteigerin an der Tour de Fasnacht gilt auch Katja. Mit zwar für den Anfang beachtlichen 13 Punkten ist sie nur auf Platz 8 zu finden. Ihre Strategie lässt aber eine überraschende Kondition durchblicken, die in den nächsten Jahren den Punktestand durcheinander rütteln könnte. Aber der Einsatz des falschen Energy-Punch in Form von Hopfen liess sie zwar gut mithalten, jedoch nie so richtig den Anschluss an die Spitze finden. Nach genauen Beobachtungen wurde festgestellt, das Katja durch übermässiges Mäxeln eine neue Passion gefunden hatte. Dies viel insofern auf, dass sie immer die Regeln ändern wollte.
Trotz allen Widrigkeiten konnte in diesem Jahr dennoch ein „Schnuderbeerischniffer des Jahres 2009“ erkoren werden. In seiner ganz ureigenen Bescheidenheit wünscht er explizit, löblich, ehrenhaft und namentlich mit allem Traritrara erwähnt zu werden, damit seine ausgewiesene Profilneurose neuen Aufschwung bekommen kann. Es handelt sich um keinen geringeren als …

1. Heini 28 Pkt.

Jedoch dicht verfolgt von …

2. Strubi 26 Pkt.
3. Peter 25 Pkt.
3. Patric 25 Pkt.
4. Armida 21 Pkt.
5. Schädler 20 Pkt.
6. Küngel 19 Pkt.
7. Bohe 16 Pkt.
8. Katja 13 Pkt.
9. Julchen 8 Pkt.
10. Viktor 1 Pkt.
11. Mirj -5 Pkt.
12. Lea -9 Pkt.

In meiner präsidialen Pflicht gratuliere ich allen zu Ihrem grossartigen Erfolg, auch wenn es die Ersten zum ersten mal geschafft haben, in die Minuspunkte zu rutschen. Diese wollen wir natürlich nicht namentlich ächten … gell Lea und Mirj.
Gerüchten zufolge will Heini, dass das Reglement im nächsten Jahr strenger angezogen wird. Er beantragt einen Abzug von 5 Punkten pro gerauchter Zigarette. Er nimmt eure wohlwollende Kritik gerne in einem persönlichen Gespräch entgegen.

Aber auch neben dem gnadenlosen Wettstreit gab es persönliche Turniere zu geniessen. So auch Lea, die mit ihrem inneren Schweinehund zu kämpfen hatte. Gerüchten zufolge trat sie nach durchzechter Nacht und 2 Stunden Schlaf zum Kampf an. Sie schlug sich trotz diesem Handicap tapfer durch die Tour de Fasnacht und zeigte mit ihrem zwangsläufigen Schlafzimmerblick, dass die Jugend noch zu vielem Fähig ist. Erwähnenswert ist, dass sie mittlerweile zu einer passionierten Mäxla-Meisterin avanciert ist. Nach ersten zaghaften, eher widerwilligen Versuchen nimmt Lea nun alle Herausforderungen an, um alle gnadenlos in den Dreck zu würfeln … falls sie bis dann wieder Munter sein sollte.
Weniger Freude am Mäxeln legten Julchen und Mirj an den Tag, die sich mit allem wehrten, nur um nicht mitmachen zu müssen. Dabei wollten sie liebendgerne mitspielen … aber ihr grosser Stolz liess es nicht zu. Aus dieser Situation heraus, wir wollen natürlich niemanden aus dem Mäxeln ausschliessen, wird im nächsten Jahr ein für alle Schnuderbeerischniffer obligatorischer Mäxla-Work-Shop in der Biarhalla organisiert, wo alle Mäxla-feindlichen Mitglieder psychologisch aufgeklärt in das Spiel eingeführt werden. Sie werden sich sicher schon freuen.
Bemerkenswert sind auch Peter und Viktor, die sich im Rätushof demonstrativ vom Rest der Gruppe distanzierte, um jedem Wesen das nicht männlich war, eine profisionelle Style-Note zu vergeben. Was die genauen Kriterien waren, entziehen sich unserem Wissen. Jedoch werden diese zwei seriösen Herren gerne Auskunft geben, wenn du, FRAU, neckisch an Ihnen vorbei schlenderst, während dich diese vier Augen unauffällig sabbernd begutachten …

Es war eine super „Tour de Fasnacht“. Ich freue mich nun auf die Fasnacht.

MIAR SIND VU DA SSCHNUDERBEERISCHNIFFER, SCHNUDERBEERISCHNIFFER, SCHNUDERBEERISCHNIFFER. MIAR SIND VU DA SSCHNUDERBEERISCHNIFFER, SCHNUDERBEERISCHNIFFER, SCHNUDERBEERISCHNIFFER.

El Presidente